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PRAKTIZIERTES TAO > Jahresgruppe

Das TAO im Familienstellen

14. Oktober 2014 – 10. Juni 2015
Jahresgruppe mit Ramateertha Doetsch

Je bekannter das Familienstellen wurde, um so mehr versuchten sowohl Therapeuten als auch Klienten, dieses neue Instrument für sich und ihre "Zwecke" zu nutzen. Es gab ein Problem oder auch ein Symptom und man stellte sich vor, dieses durch eine Aufstellung "loszuwerden". Bald wurde jedoch offensichtlich, dass diese Herangehensweise dem Wesen und der inneren, eigentlichen Intention dieser Arbeit nicht gerecht wurde. Meistens waren die Klienten nicht bereit, sich wirklich auf die wichtigen Fragen einzulassen: Was führte zu diesem Problem? oder auch: Auf was weist dieses Symptom hin? Anstatt sich der Herausforderung zu stellen, sich selbst und vielleicht auch eine ganze Lebensführung zu hinterfragen, wollten sie einfach nur etwas Lästiges, Unbequemes abstreifen und ansonsten genau der- oder dieselbe bleiben, die sie schon immer waren.

Ein Kollege, Herr Wolfgang Könighaus, und ich sprachen über diese Entwicklung und beschlossen, eine Jahresgruppe mit dem Titel "Anerkennen, was ist" anzubieten. Hierbei sollte es genau nicht darum gehen, etwas loszuwerden, sondern darum, auf die Sprache des Problems oder Symptoms aufmerksam zu hören. Ein tiefes Annehmen oder – anders ausgedrückt – ein tiefes "Ja" war dafür Voraussetzung. Nicht selten traten dann Verzweiflung, Resignation, Wut, Arroganz, Hilflosigkeit etc. anstelle des oberflächlichen Glaubens: "Das kriege ich schon in den Griff." In der Arbeit entstand ein völlig neuer Aspekt, der in die Tiefe menschlichen Seins und zu einer gänzlich anderen Achtung des Lebens und des Schicksals – des eigenen und dem der anderen – führte.

In diesem "Anerkennen, was ist" entsteht ein meditativer Raum, der zu komplett anderen "Lösungen" und vor allen Dingen zu einem ungeteilten "Ja zum Leben" und damit zu innerem Frieden führt. Von dort aus geschieht Heilung, in deren Mittelpunkt nicht "Forderung", sondern "Hingabe" steht: Hingabe an das Leben, an den kosmischen Fluss – wie jemand es nannte.

Dieser Fluss heißt auch: das Tao. Es steht für den letztendlichen Urgrund, der die gesamte Existenz verbindet; es bedeutet die Harmonie des Ganzen. Sich gemäß diesem Gesetz zu bewegen, bedeutet Glück oder auch Einklang. Manchmal wird in einer Aufstellung deutlich, dass in unserer Weigerung, dieser Harmonie zu folgen, das eigentliche Problem besteht. So wird das Tao im Familienstellen zu einer intensiven Selbsterforschung.

"TAO ist einfach ein Gesetz, ein universelles Gesetz.
Wenn du dich diesem Gesetz gemäß bewegst,
bist du glücklich, wenn du dich gegen dieses Gesetz bewegst,
bist du unglücklich. Unglücklichsein ist ein Symptom,
so wie Glücklichsein ein Symptom ist – ein Symptom dafür,
wie du dich bewegst: mit dem TAO oder gegen das TAO."
Osho

Termine:

14. – 15. Oktober 2014
16. – 17. Dezember 2014
24. – 25. Februar 2015
21. – 22. April 2015
9. – 10. Juni 2015

Preis: € 980,-
Beginn jeweils am ersten Tag um 10.00 Uhr
inkl. Unterkunft im Seminarraum
Ratenzahlung: pro Teil € 170,- zzgl. einer Anzahlung von € 150,-

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